Bleiben Sie auf dem Laufenden

Die Welt der Medizin ist ständig in Bewegung. An dieser Stelle möchten wir Ihnen eine Auswahl interessanter Neuigkeiten aus der Ernährungsmedizin und-Forschung und aus unserer Praxis zur Verfügung stellen.

 

Sport hilft nicht nur beim Abnehmen sondern hält schlau!

Schon ein kleier Spaziergang am Tag verbessert die Denk- und Merkfähigkeit, so eine Studie aus der Zeitschrift Neurology (doi:10.1212/WNL.0b013e3182703fd2). Menschen, die im Alter sportlich aktiv sind, können damit möglicherweise degenerativen und mentalen Abbauprozessen entgegenwirken.

Die Arbeitsgruppe untersuchte in ihrer Studie 691 Studienteilnehmer die über 70 Jahre alt waren, über einen Zeitraum von drei Jahren. Sie verwendeten in ihrer Studie hauptsächlich MRT-Verfahren, um das Volumen des Gehirngewebes und die weiße Substanz zu untersuchen.

Außerdem erfassten sie die physische Aktivität ihrer Studienteilnehmer. Diese variierte zwischen leichter körperlicher Arbeit, wie beispielsweise der täglichen Hausarbeit, und anstrengenderen Aktivitäten, die bis zu Wettkampfsportarten reichten. Auch beobach­teten die Wissenschaftler, ob ihre Studienteilnehmer an mental-stimulierenden Aktivitäten wie Lesekreisen oder anderen sozialen Projekten teilnahmen.

Die Untersuchungen zeigen nach Auffassung der Forscher, dass bei sportlich aktiven Personen weniger weiße Substanz beschädigt und mehr graue Substanz vorhanden ist als bei sportlich weniger aktiven Probanden. Während die weiße Substanz aus den Nervenleitbahnen besteht und Informationen zwischen verschiedenen Zellbereichen des Gehirns weiterleitet, stellt die graue Substanz die zellkörperreichen Gebiete des Gehirns dar.

Gow schlussfolgert aus seinen Beobachtungen, dass körperliche Aktivität, sei es auch nur ein kleiner Spaziergang am Tag, den kognitiven Fähigkeiten von älteren Personen und der Gesundheit ihres Gehirns zuträglich sei.

Seine Kollegen und er meinen, dass Sport mentalen Alterungsprozessen vorbeugen beziehungsweise sie verzögern kann. Weitere Studien seien zwar vonnöten, um herauszufinden, welche Art der sportlichen Aktivität welchen Personen am besten helfen könne, jedoch sei ihre Studie der erste Schritt, um individuelle Trainingskonzepte für Personen verschiedener Altersklassen zu entwerfen.

Abschließend erklärten die Wissenschaftler, dass sportliche Aktivität nicht nur bei kardiovaskulären Erkrankungen oder Diabetes mellitus Typ2 von Vorteil sei, sondern auch die Hirnatrophie vermindern und zu einer verminderten Anzahl von Läsionen der weißen Substanz führen könne. © hil/aerzteblatt.de



Bitterstoffe - segensreich für die Gesundheit

In den Essgewohnheiten der westlichen Zivilisationen spielt die Geschmacksrichtung »bitter« eine immer geringere Rolle. Ein großer Fehler, wie Ärzte und Heilpraktiker zunehmend meinen.

Da Bitterstoffe rascher ein Sättigungsgefühl hervorrufen und die Verdauungssäfte
schneller zum Fließen bringen, sorgen sie dafür, dass wir kleinere Portionen zu uns nehmen.
Sie schränken die Esslust und den Hunger ein und sorgen zudem dafür, dass Nahrungsfette der Verbrennung zugeführt werden und sich nicht als Fettpolster an Hüfte, Bauch und Po ablagern. Eigentlich sind sie die idealen Schlankmacher. Auch, weil bittere Nahrungsmittel von Haus aus wenig er Kalorien enthalten.
Wer also langfristig Verdauungsstörungen, Übergewicht und Stoffwechselkrankheiten
eindämmen will, sollte vermehrt Chicorée, Rucola, Endivie, Rosenkohl, Brokkoli und
Artischocken auf seinen Speiseplan setzen und gerade im Frühjahr zu den zarten Blättern von Wildpflanzen wie Löwenzahn, Brennnessel, Sauerampfer und Brunnenkresse greifen.

 

(Quelle: Metabolic Balance®)